Das Testament

Wie verfasse ich ein rechtsgültiges Testament?

Die gerechte Aufteilung eines Vermögens kann sich im Einzelfall als schwierig erweisen. Falls Sie Ihr Erbe nicht der gesetzlichen Erbfolge entsprechend aufteilen möchten, ist es notwendig, ein Testament zu verfassen. Es legt in einem Sterbefall verbindlich die Verteilung des Erbes fest, ausgeschlossen des gesetzlichen Pflichtteils (siehe „Erbrecht“).
Auch in dem Fall, dass mit Ihrem Erbe bestimmte Anweisungen und Wünsche verbunden sind, können Sie diese in einem Testament bestimmen.

Ein Testament darf nicht gedruckt, sondern muss handschriftlich verfasst und mit Wohnort, Datum und Ihrem vollen Namen unterschrieben werden. Ausnahmen von der Handschriftform sind nur bei Testamenten zulässig, die vor einem Notar oder Anwalt verfasst wurden.

Ein Testament kann sich im Nachlass eine Verstorbenen befinden oder es wurde zuvor bei einem Amtsgericht hinterlegt.  Im ersten Fall ist es wichtig, dass der letzte Wille auch gefunden werden kann, denn nur dann kann im Sinne des Verfassers gehandelt werden. Dabei ist man bis zu einem gewissen Grad auf die Ehrlichkeit der Finder angewiesen. Aus diesem Grund sollte man die Hinterlegung eines Testaments bei einem Notar oder dem Amtsgericht auf jeden Fall gedanklich durchspielen.

Wenn ein Testament gemacht wurde, hilft dies, Fragen und Unklarheiten über die Vermögensverhältnisse auszuräumen. Für die Angehörigen bedeutet das oft eine Entlastung, da sie sich in einem Trauerfall nicht zusätzlich mit finanziellen Dingen beschäftigen müssen. 

Auch der Bestattungswunsch kann testamentarisch formuliert werden. Dadurch nimmt man den Angehörigen sehr oft die Angst, im Trauerfall die falsche Entscheidung zu treffen. Machen Sie sich zu Lebzeiten darüber Gedanken und sprechen uns unverbindlich an. Gerne gehen wir mit Ihnen alle Möglichkeiten durch. Eventuell kommt sogar eine Bestattungsvorsorge mit Vorabeinzahlung der zu erwartenden Kosten über eine Bestattungstreuhandversicherung in Frage.

Vorsorge

Mit einer Vorsorgeplanung kann man nicht nur Sorge für die eigene Beisetzung tragen, sondern man entlastet seine Angehörigen nicht nur finanziell sondern auch emotional.

In Zeiten, in denen Familien teilweise verstreut leben und an den Heimatorten keine langjährige Grabpflege leisten können, ist eine rechtzeitige Vorsorge mit klaren testamentarischen Verfügungen eine dankbare Hilfe im Trauerfall. So entsteht kein "schlechtes Gewissen" bei der Bewältigung der Situation.

Entscheiden Sie frühzeitig, wenn Sie vielleicht Ihre letzte Ruhe in einem anonymen Grab oder in einem FriedWald wünschen. Es ist dabei völlig egal,  ob Sie eine traditionelle Erdbeisetzung auf Ihrem Friedhof oder eine Seebestattung in Nordsee oder Ostsee wünschen: Zahlen Sie gegebenenfalls die zu erwartenden Gesamtkosten über eine Bestattungs-Treuhandgesellschaft ein, und Ihre Lieben geraten nicht durch einen Trauerfall in finanzielle Not .

Ein derartig zweckgebundene Bestattungsgeld ist nicht nur pfändungssicher und kann auch im Pflegefall nicht verwertet werden, denn es ist ausschließlich für die Beisetzung zurück gelegt. Hier liegt der große Vorteil gegenüber klassischen Sterbegeldversicherungen, deren eingezahlte Guthaben im eingetretenen Pflegefall häufig von den Sozialkassen verwertet werden und nicht mehr für den ursprünglichen Zweck zur Verfügung stehen.

Lassen Sie sich unverbindlich unter 0421 - 1 44 11 über die Möglichkeiten einer Bestattungs-Trauhandvorsorge beraten